E-Mail-Adresse für einen Verein erstellen: die vier Wege, Schritt für Schritt

Gmail oder Outlook.com, eigene Domain, Google Workspace oder Microsoft 365 ohne Kosten: So richten Sie eine Vereinsadresse ein, die nie an einer Person hängt.

In diesem Artikel (11)
  1. E-Mail-Adresse für den Verein: die vier Möglichkeiten
  2. Ein Gmail-Konto für den Verein erstellen, Schritt für Schritt
  3. Eine Outlook.com-Adresse für den Verein erstellen
  4. Am ersten Tag: Wiederherstellungsdaten, die dem Verein gehören
  5. Google Workspace for Nonprofits: 0 €, mit Bedingungen
  6. Microsoft 365 für gemeinnützige Organisationen: Business Basic kostenlos, Premium für 5,50 US-Dollar
  7. Den Namen der Adresse wählen
  8. Das eigentliche Problem kommt gleich danach
  9. Die Checkliste zur Einrichtung
  10. Wenn mehrere Ehrenamtliche jede Woche antworten
  11. Häufige Fragen

Es gibt vier Wege, eine E-Mail-Adresse für einen Verein zu erstellen: ein kostenloses Gmail- oder Outlook.com-Konto, eine eigene Domain mit dem passenden Hosting, Google Workspace oder Microsoft 365. Die beiden letzten bekommen berechtigte gemeinnützige Organisationen ohne Kosten: bei Google für 0 € pro Person und Monat, bei Microsoft als Microsoft 365 Business Basic, kostenlos für bis zu 300 Personen, jeweils unter Bedingungen. Egal, wofür Sie sich entscheiden, die Falle ist immer dieselbe: Ein Konto, das eine einzelne Person angelegt hat, hängt am Ende an dieser Person. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie die Adresse erstellen und wie Sie sie vom ersten Tag an dem Verein übergeben.

E-Mail-Adresse für den Verein: die vier Möglichkeiten

Ein kostenloses privates Konto. Sie legen im Namen des Vereins ein Gmail- oder Outlook.com-Konto an: unserverein@gmail.com. Das dauert fünf Minuten, kostet nichts und funktioniert. So machen es die meisten kleinen Vereine, und für eine Gruppe von drei Leuten mit zehn E-Mails im Monat ist das nicht unvernünftig. Zwei Einschränkungen: Die Adresse trägt nicht Ihre eigene Domain, was zählt, sobald Sie an die Gemeinde oder einen Förderer schreiben. Und vor allem hängt dieses Konto an einem Menschen. Die nächsten beiden Abschnitte zeigen, wie Sie es sauber einrichten.

Eine eigene Domain und das Hosting dazu. Sie kaufen unserverein.de bei einem Domain-Anbieter. Die Domain allein kostet wenig. Für eine .de-Domain zahlen Sie nach einem sehr günstigen ersten Jahr rund 12 € im Jahr inklusive MwSt., Stand: Oktober 2026: OVHcloud verlängert sie für 11,98 € im Jahr nach 1,06 € im ersten Jahr, STRATO berechnet 1 € im Monat nach 0,05 € im Monat in den ersten 12 Monaten. Hoster bieten Pakete mit Domain und E-Mail-Adressen für wenige Euro im Monat an. So bekommen Sie info@unserverein.de. Das ist die am leichtesten verständliche Lösung, und sie kostet wenig. Sie bekommen eine professionelle Adresse, und der Verein wird Inhaber der Domain und damit der Adresse, unabhängig vom privaten Konto irgendeines Mitglieds. Konkret:

  1. Wählen Sie einen kurzen Namen, nah am eingetragenen Vereinsnamen.
  2. Kaufen Sie die Domain im Namen des Vereins, nicht eines Mitglieds.
  3. Legen Sie die Kontaktadresse im Kundenbereich des Hosters an.
  4. Notieren Sie die Zugangsdaten zum Kundenbereich in den Vereinsunterlagen: Wer sie hat, hat die Kontrolle über die Domain und die Postfächer.

Google Workspace, kostenlos für berechtigte gemeinnützige Organisationen. Adressen mit Ihrer eigenen Domain, auf Konten, die der Verein selbst anlegt. Die am wenigsten bekannte Möglichkeit und oft die beste, wenn Sie die Bedingungen erfüllen.

Microsoft 365, Business Basic für berechtigte gemeinnützige Organisationen. Dieselbe Idee bei Microsoft, mit einer genauen Regel, wer die kostenlosen Lizenzen nutzen darf. Mehr dazu weiter unten.

Ein Gmail-Konto für den Verein erstellen, Schritt für Schritt

Der Weg ist der eines gewöhnlichen Google-Kontos, gestartet auf der Google-Anmeldeseite über „Konto erstellen“.

  1. Die Kontoart. Google fragt, ob das Konto für „Private Nutzung“, für ein „Kind“ oder für ein „Unternehmen“ gedacht ist. Die Wahl „Unternehmen“ bereitet vor allem ein Unternehmensprofil bei Google vor. Für eine einfache Kontaktadresse ändert sie nichts Entscheidendes.
  2. Die Adresse. Google schlägt Gmail-Adressen vor, und Sie können auch eine eigene erstellen. Wählen Sie einen Namen, der den Verein nennt und wenn möglich eine Funktion: unserverein.kontakt@gmail.com statt maria.unserverein@gmail.com.
  3. Geburtsdatum und Geschlecht. Google fragt danach. Ein Gmail-Konto ist das Konto einer Person, nicht einer Organisation: Wer es anlegt, füllt die Angaben aus. Halten Sie in den Vereinsunterlagen fest, was eingetragen wurde.
  4. Das Passwort. Lang, einmalig und dort aufbewahrt, wo der Vorstand seine Unterlagen hat, nicht nur im Kopf der Person, die es eingetippt hat.
  5. Die Telefonnummer. Google kennzeichnet sie als optional. Lassen Sie sie trotzdem nicht weg: Sie ist neben der E-Mail-Adresse zur Wiederherstellung einer der Wege zurück ins Konto, und der Abschnitt „Am ersten Tag“ weiter unten sagt, welche Nummer Sie nehmen sollten.

Das Konto ist angelegt. Bevor Sie die Adresse irgendwem mitteilen, springen Sie direkt zum Abschnitt „Am ersten Tag“: Dort wird alles Wichtige geregelt.

Eine Outlook.com-Adresse für den Verein erstellen

Bei Microsoft gehen Sie auf outlook.com und wählen „Kostenloses Konto erstellen“. Sie bekommen eine Outlook.com-Adresse und ein Microsoft-Konto mit 5 GB Cloudspeicher.

Drei Unterschiede zu Google sind für einen Verein wichtig:

  • Die Sicherheits-E-Mail muss nicht die Adresse der Person sein, die das Konto anlegt. Microsoft schreibt es ausdrücklich: Sie muss Ihnen nicht gehören, Sie müssen nur darauf zugreifen können. Genau das braucht ein Verein.
  • Eine Telefonnummer wird Ihnen vielleicht gar nicht angeboten. Microsoft schafft die SMS als Bestätigungsweg ab. Planen Sie eine Sicherheits-E-Mail ein und wenn möglich eine Authenticator-App.
  • Eine verlorene Adresse ist für immer weg. Eine Adresse, die für ein Microsoft-Konto benutzt wurde, lässt sich nie wieder verwenden, auch lange nachdem das Konto geschlossen wurde. Verschwindet das Konto, verschwindet die Adresse auf Ihren Flyern mit.

Microsoft lässt Sie außerdem einen Wiederherstellungscode erzeugen, den Sie ausdrucken und an einem sicheren Ort aufbewahren. Für einen Verein heißt sicherer Ort: der Ordner des Vorstands. Jeder neue Code macht den vorherigen ungültig, notieren Sie also das Datum, an dem Sie ihn erzeugt haben.

Am ersten Tag: Wiederherstellungsdaten, die dem Verein gehören

Das ist der Teil, den niemand erledigt, und der, der später am meisten kostet. Google sagt es schlicht: Sie können keine Informationen zur Kontowiederherstellung hinzufügen, wenn Sie keinen Zugriff auf Ihr Konto haben. Es muss also am Tag der Einrichtung geregelt werden, solange alle noch Zugriff haben.

Die E-Mail-Adresse zur Wiederherstellung. Google verlangt eine Adresse, die Sie regelmäßig nutzen, aber nicht die, mit der Sie sich anmelden. Nehmen Sie eine andere Adresse des Vereins, falls es eine gibt, etwa die der Geschäftsstelle oder die auf Ihrer eigenen Domain. Sonst die Adresse eines Vorstandsmitglieds, mit dem Wissen, dass sie bei dessen Ausscheiden geändert werden muss.

Die Telefonnummer zur Wiederherstellung. Google empfiehlt ein Smartphone, das „nur Ihnen gehört“, und ein Verein hat kein eigenes Telefon. Der vernünftige Kompromiss ist das Telefon der Person, die das Amt innehat, Schriftführung oder Vorsitz, mit der schriftlichen Regel, dass es bei jedem Wechsel geändert wird. Google kann nach einer Änderung noch 7 Tage lang Codes an die vorherigen Kontaktdaten senden. Stellen Sie also um, bevor die Person tatsächlich geht, nicht am Abend der Mitgliederversammlung.

Das Telefon, das die Anmeldeaufforderungen bekommt. Auch ohne besondere Einstellung kann Google Sie bitten, zur Bestätigung einer Anmeldung auf eine Benachrichtigung zu tippen, und diese Aufforderungen gehen an jedes Android-Smartphone, das im Konto angemeldet ist. Deshalb wartet die Kassenwartin, die das Postfach auf einem neuen Laptop öffnet, darauf, dass das Handy des früheren Vorsitzenden vibriert. Prüfen Sie, welche Telefone angemeldet sind, und melden Sie die von Leuten ab, die den Vorstand verlassen haben.

Ein Kontakt für die Kontowiederherstellung. Bei Google können Sie Kontakte für die Kontowiederherstellung benennen. Hat ein Kontakt die Einladung angenommen, dauert es 7 Tage, bis er Ihnen helfen kann: Richten Sie das jetzt ein, nicht erst am Tag des Problems.

Bei Microsoft: erst hinzufügen, dann entfernen. Werden alle Sicherheitsinformationen eines Microsoft-Kontos auf einmal entfernt und ersetzt, wird das Konto für 30 Tage in einen eingeschränkten Zustand versetzt. Fügen Sie bei einer Übergabe zuerst die neuen Angaben hinzu und entfernen Sie danach die alten.

Mindestens einmal in zwei Jahren anmelden. Google kann ein privates Konto löschen, das zwei Jahre lang nicht genutzt wurde, und Microsoft verlangt mindestens eine Anmeldung innerhalb von zwei Jahren, damit ein Konto aktiv bleibt. Eine Adresse, die nur für das Sommerfest benutzt wird, ist gefährdet. Bei Google geht die Warnung an die E-Mail-Adresse zur Wiederherstellung: Gehört diese einem Ehrenamtlichen, der schon lange weg ist, liest sie niemand.

Alles an einer Stelle aufschreiben. Eine Seite in den Vereinsunterlagen reicht: die Adresse, wo sie liegt, auf wessen Namen sie läuft, E-Mail-Adresse und Telefon zur Wiederherstellung, wo der Wiederherstellungscode liegt und das Datum der letzten Änderung. Diese Seite prüfen Sie auch als Erstes zu Beginn jeder Saison, wie es unser Leitfaden zum Aufräumen des Vereinspostfachs zur neuen Saison beschreibt.

Google Workspace for Nonprofits: 0 €, mit Bedingungen

Google bietet gemeinnützigen Organisationen eine Edition von Google Workspace für 0 € pro Person und Monat an, Stand: Oktober 2026. Sie umfasst geschäftliche E-Mail-Adressen mit der Domain Ihres Vereins, Videokonferenzen mit bis zu 150 Teilnehmenden, 100 TB gemeinsamen Speicher für alle Konten sowie Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen. Die Obergrenze liegt bei 2.000 Personen, davon ist ein Verein vor Ort weit entfernt.

Berechtigt sind Organisationen, die in einem der von Google aufgeführten Länder als gemeinnützige Organisation registriert sind, die Bedingungen dieses Landes erfüllen und die zusätzlichen Nutzungsbedingungen von Google for Nonprofits akzeptieren. Deutschland steht auf der Liste. Für Deutschland nennt Google als teilnahmeberechtigt den eingetragenen Verein (e. V.), die Stiftung und steuerlich begünstigte Gesellschaften wie die gGmbH oder die gemeinnützige Unternehmergesellschaft, Stand: Oktober 2026. Halten Sie dennoch die Unterlagen bereit, die Ihren Verein als gemeinnützige Organisation ausweisen. Die Prüfung läuft über Goodstack, den Partner von Google für die Bestätigung.

Drei Gruppen sind ausgeschlossen, und das sollten Sie wissen, bevor Sie den Antrag vorbereiten:

  • Behörden und staatliche Einrichtungen,
  • Krankenhäuser und Gesundheitsorganisationen, wobei deren gemeinnützige Zweige und verbundene Stiftungen berechtigt sein können,
  • Schulen, Bildungseinrichtungen und Universitäten, wobei deren karitative Zweige berechtigt sein können.

Der letzte Punkt überrascht viele Fördervereine von Schulen. Der Förderverein selbst, als eigenständiger Verein organisiert, ist keine Schule und grundsätzlich berechtigt. Für die Schule selbst gibt es stattdessen Google for Education. Wenn das Ihre Lage ist, finden Sie das Thema auf unserer Seite für Schulen.

Der entscheidende Vorteil für einen Verein ist nicht der Preis: Die Konten legt der Verein an, nicht ein Ehrenamtlicher privat. Wer geht, nimmt das Konto nicht mit, und die Löschregel von Google für inaktive Konten gilt nicht für Konten, die über eine Organisation eingerichtet wurden. Sie brauchen allerdings eine eigene Domain: Google Workspace liefert die Adressen, nicht die Domain.

Antrag, Bedingungen und Fallstricke behandelt unser Leitfaden zu Google Workspace für Vereine.

Microsoft 365 für gemeinnützige Organisationen: Business Basic kostenlos, Premium für 5,50 US-Dollar

Microsoft stellt Microsoft 365 Business Basic für bis zu 300 Personen kostenlos bereit, Business Premium kostet 5,50 US-Dollar pro Person und Monat bei jährlicher Abrechnung, Stand: Oktober 2026. Bezuschusste, also kostenlose Lizenzen sind nur für bezahlte Mitarbeitende und unbezahlte Führungskräfte zulässig, etwa Vorstand, Vorsitz oder Geschäftsführung. Ein rein ehrenamtlicher Verein kann also seinen Vorstand kostenlos ausstatten. Andere Ehrenamtliche dürfen nur die ermäßigten Angebote nutzen, Mitglieder, Begünstigte und Spender gar keine.

Den Namen der Adresse wählen

Eine einzige Regel, und sie ist wichtiger, als sie aussieht: Die Adresse nennt eine Funktion, nie eine Person.

Die Kontaktadresse, die Adresse der Geschäftsstelle, die Adresse für Mitgliedschaften, die Adresse der Kasse. Nie Marias private Adresse als öffentliche Kontaktadresse und erst recht nie die private Adresse des Vorsitzenden. An dem Tag, an dem Maria ihr Amt abgibt, was in einem Verein alle zwei oder drei Jahre passiert, ist eine Funktionsadresse in zehn Minuten übergeben. Eine persönliche Adresse dagegen nimmt zwei Jahre Verlauf mit in ein Postfach, das niemand mehr öffnen kann.

Zwei oder drei Adressen reichen für den Anfang. Ein Verein, der am ersten Tag acht anlegt, hat am Ende sechs Postfächer, in die niemand schaut.

Das eigentliche Problem kommt gleich danach

Die Adresse ist angelegt. Sie funktioniert. Und zwei Wochen später kommt die Frage, an die niemand gedacht hat: Wie kommen Schriftführung, Kasse und Vorsitz alle hinein?

Die naheliegende Antwort ist, das Passwort zu teilen, oft per SMS oder Messenger. Das ist im Ehrenamt die häufigste Lösung und die zerbrechlichste. Jede neue Anmeldung kann eine Bestätigung auf dem Handy der Person auslösen, die das Konto angelegt hat, und diese Person ist nicht immer erreichbar. Jeder Abgang zwingt alle zu einem neuen Passwort. Zwei Ehrenamtliche beantworten dieselbe E-Mail, ohne voneinander zu wissen. Und an dem Tag, an dem die Person, die das Konto angelegt hat, im Streit geht, verliert der Verein seine Adresse. Diese Abläufe haben wir in ein Postfach teilen, ohne das Passwort zu teilen beschrieben. Ist Ihre Adresse ein kostenloses Gmail-Konto, geht es in ein Gmail-Konto im Verein zwischen Ehrenamtlichen teilen um das Telefon mit den Anmeldeaufforderungen und um die Wiederherstellungsdaten.

Bei einem kostenlosen Gmail-Konto erlaubt die Delegierung anderen Google-Konten, die Adresse zu lesen und von ihr zu senden, ohne das Passwort zu kennen. Sie hat Grenzen, die wir in Gmail-Delegierung und ihre Grenzen für ein kleines Team aufgelistet haben. Und wenn der Vorstand wechselt, führt unser Leitfaden zur Übergabe des Postfachs zwischen Ehrenamtlichen durch das Vorgehen.

Die Checkliste zur Einrichtung

  1. Wählen Sie die Lösung: kostenloses Konto, eigene Domain, Google Workspace oder Microsoft 365. Wenn Sie eine Domain nehmen, kaufen Sie sie im Namen des Vereins, nicht eines Mitglieds.
  2. Für Google Workspace for Nonprofits halten Sie die Unterlagen bereit, die Ihren Verein als gemeinnützig ausweisen.
  3. Legen Sie zwei oder drei Funktionsadressen an, nie persönliche.
  4. Hinterlegen Sie am selben Tag E-Mail-Adresse und Telefon zur Wiederherstellung, nach der Regel für Übergaben.
  5. Benennen Sie bei Google einen Kontakt für die Kontowiederherstellung oder drucken Sie bei Microsoft den Wiederherstellungscode aus.
  6. Halten Sie in den Vereinsunterlagen fest, wer was hat: Domain, E-Mail, Wiederherstellungsdaten, Datum der letzten Änderung.
  7. Tragen Sie mindestens einmal im Jahr eine Anmeldung in den Vereinskalender ein, damit Sie nie in die Nähe von zwei Jahren Inaktivität kommen.
  8. Entscheiden Sie, bevor Sie es brauchen, wie mehrere Personen auf das Postfach zugreifen.

Wenn mehrere Ehrenamtliche jede Woche antworten

Solange eine Person das Postfach liest, reicht alles oben Gesagte. Sobald zwei oder drei Ehrenamtliche Mitgliedern antworten, müssen Sie wissen, wer sich um welche E-Mail kümmert, ohne sich gegenseitig anrufen zu müssen.

Genau das leistet ein gemeinsames Postfach. Mit Trupeo verbinden Sie die Adresse, die Sie gerade angelegt haben, bei Google, bei Microsoft oder bei jedem Anbieter über IMAP, und jedes Mitglied des Teams meldet sich mit seinem eigenen Konto an. Bei jeder Konversation steht, wer sich darum kümmert, dazu ein Status („Zu vergeben“, „In Bearbeitung“, „Erledigt“) und Notizen fürs Team. Eine Übergabe wird zu einer Änderung des Zugangs statt zur Weitergabe eines Passworts. Und wenn Sie Trupeo nicht mehr nutzen, funktioniert die Adresse bei ihrem Anbieter weiter.

Geprüfte Vereine und Schulen bekommen 50 % Rabatt: 5 € pro Postfach und Monat zzgl. MwSt. für 2 Personen und 10 € ab 3 Personen, statt 10 € und 20 €. Mehr dazu in unserem Angebot für Vereine und auf unserer Preisseite.

Für die nächsten Schritte zwei nützliche Artikel: E-Mails im Verein organisieren, um Ordnung zu schaffen, und unsere E-Mail-Vorlagen für Vereine für die Nachrichten, die jede Saison wiederkommen.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich eine kostenlose E-Mail-Adresse für einen Verein?

Am einfachsten ist ein gewöhnliches Gmail- oder Outlook.com-Konto im Namen des Vereins: kostenlos und sofort da, aber ohne eigene Domain. Am solidesten ist Google Workspace for Nonprofits für 0 € pro Person und Monat für berechtigte Organisationen oder Microsoft 365 Business Basic, kostenlos für bis zu 300 Personen. Beide geben Ihnen Adressen mit Ihrer eigenen Domain, die Sie getrennt kaufen: für eine .de-Domain rund 12 € im Jahr inklusive MwSt. nach einem sehr günstigen ersten Jahr.

Kann ich ein Gmail-Konto im Namen des Vereins statt in meinem eigenen erstellen?

Die Adresse kann den Namen des Vereins tragen, aber ein kostenloses Gmail-Konto bleibt das Konto einer Person: Google fragt nach einem Geburtsdatum, und die Wiederherstellungsdaten gehören jemandem. Sie können aber Wiederherstellungsdaten wählen, die dem Amt folgen statt der Person, und sie bei jeder Übergabe ändern. Für ein Konto, das wirklich dem Verein gehört, brauchen Sie Google Workspace, wo der Verein die Konten anlegt.

Welche E-Mail-Adresse und welches Telefon sollte ein Verein zur Wiederherstellung nutzen?

Als E-Mail-Adresse eine andere Adresse des Vereins, etwa die der Geschäftsstelle, sonst die eines Vorstandsmitglieds. Als Telefon das der Person, die das Amt innehat, Schriftführung oder Vorsitz, mit der schriftlichen Regel, es bei jeder Übergabe zu ändern. Bei Microsoft muss die Sicherheits-E-Mail nicht die Adresse der Person sein, die das Konto anlegt, und ein ausgedruckter Wiederherstellungscode kann in die Vereinsunterlagen.

Ist unser Verein für Google Workspace kostenlos berechtigt?

Ihr Verein muss in einem der von Google aufgeführten Länder als gemeinnützige Organisation registriert sein, die Bedingungen dieses Landes erfüllen und die zusätzlichen Nutzungsbedingungen akzeptieren. Deutschland steht auf der Liste. Die Prüfung läuft über Goodstack. Behörden, Krankenhäuser und Gesundheitsorganisationen sowie Schulen und Universitäten sind ausgeschlossen, mit Ausnahmen für ihre gemeinnützigen oder karitativen Zweige.

Ist Microsoft 365 für Vereine kostenlos?

Teilweise. Stand: Oktober 2026 stellt Microsoft Microsoft 365 Business Basic für bis zu 300 Personen kostenlos bereit, Business Premium kostet 5,50 US-Dollar pro Person und Monat bei jährlicher Abrechnung. Die kostenlosen Lizenzen sind für bezahlte Mitarbeitende und unbezahlte Führungskräfte gedacht, etwa Vorstandsmitglieder oder den Vorsitz: Ein rein ehrenamtlicher Verein kann seinen Vorstand also kostenlos ausstatten. Andere Ehrenamtliche dürfen nur die ermäßigten Angebote nutzen, Mitglieder, Begünstigte und Spender gar keine.

Braucht ein Verein eine eigene Domain?

Pflicht ist sie nicht, empfehlenswert aber, sobald Sie an Partner, Förderer oder Behörden schreiben. Eine Adresse wie info@unserverein.de kostet den Preis der Domain, für eine .de-Domain rund 12 € im Jahr, und vor allem gehört sie dem Verein statt einem privaten Konto, sofern Sie die Domain im Namen des Vereins kaufen. Genau das macht eine Übergabe möglich.

Was passiert, wenn sich zwei Jahre lang niemand im Konto anmeldet?

Google kann ein privates Konto, das zwei Jahre lang nicht genutzt wurde, samt seinen E-Mails löschen. Microsoft verlangt mindestens eine Anmeldung innerhalb von zwei Jahren, damit ein Konto aktiv bleibt. Bei Microsoft lässt sich eine geschlossene Adresse nie wieder anlegen. Eine Anmeldung pro Jahr, im Vereinskalender eingetragen, beseitigt das Risiko.

Wie können mehrere Ehrenamtliche auf dieselbe Adresse zugreifen?

Nicht, indem Sie das Passwort teilen: Das schickt Bestätigungen auf das Handy der Person, die das Konto angelegt hat, und macht jede Übergabe mühsam. Je nach Anbieter nutzen Sie die Gmail-Delegierung, ein freigegebenes Postfach in Microsoft 365 oder ein gemeinsames Postfach, das sich mit Ihrer bestehenden E-Mail verbindet und jeder Person eigene Zugangsdaten gibt, mit einer Person, die sich um jede E-Mail kümmert. Die Möglichkeiten finden Sie in ein Postfach teilen, ohne das Passwort zu teilen.

Quellen:

  • Google-Konto-Hilfe: Google-Konto erstellen: „Konto erstellen“, die Kontoarten (Private Nutzung, Kind, Unternehmen), die vorgeschlagenen Gmail-Adressen, die Abfrage von Geburtsdatum und Geschlecht und die optionale Telefonnummer.
  • Google-Konto-Hilfe: Wiederherstellungsoptionen festlegen: wofür die Wiederherstellungsdaten dienen, dass sie sich ohne Zugriff nicht hinzufügen lassen, Codes an die vorherigen Kontaktdaten während 7 Tagen, das Smartphone, das „nur Ihnen gehört“, die E-Mail-Adresse, die Sie regelmäßig nutzen, und Kontakte für die Kontowiederherstellung mit 7 Tagen Wartezeit.
  • Google-Konto-Hilfe: Anmeldung mit Google-Aufforderungen: die Benachrichtigung, auf die Google Sie auch ohne aktivierte Einstellung tippen lassen kann, und Aufforderungen auf jedem im Konto angemeldeten Android-Smartphone.
  • Google-Konto-Hilfe: Richtlinie zu inaktiven Google-Konten: mögliche Löschung nach zwei Jahren ohne Nutzung, Benachrichtigungen an die E-Mail-Adresse zur Kontowiederherstellung und Ausnahme für Konten, die über eine Organisation eingerichtet wurden.
  • Microsoft-Support: Neues Microsoft-Konto erstellen: „Kostenloses Konto erstellen“ auf outlook.com, 5 GB Cloudspeicher und dass eine alte Adresse auch lange nach dem Schließen des Kontos nicht wieder verwendet werden kann.
  • Microsoft-Support: Sicherheitsinformationen und Prüfcodes: die Sicherheits-E-Mail, die Ihnen nicht gehören muss, und die Abschaffung der SMS, wegen der eine neue Telefonnummer womöglich nicht verfügbar ist.
  • Microsoft-Support: Wiederherstellungscode: der Code zur Wiederherstellung des Zugriffs, vorherige Codes, die nicht mehr funktionieren, und der Rat, ihn auszudrucken und sicher aufzubewahren.
  • Microsoft-Support: Änderung der Sicherheitsinformationen steht noch aus: der eingeschränkte Zustand für 30 Tage, wenn alle Sicherheitsinformationen entfernt werden.
  • Microsoft-Support: Richtlinie zur Kontoaktivität: mindestens eine Anmeldung innerhalb von zwei Jahren, damit das Konto aktiv bleibt.
  • Google Workspace for Nonprofits: Stand: Oktober 2026, 0 € pro Person und Monat, geschäftliche E-Mail-Adressen mit der Domain der Organisation, Videokonferenzen mit bis zu 150 Teilnehmenden, 100 TB gemeinsamer Speicher und die Grenze von 2.000 Personen.
  • Google for Nonprofits: Voraussetzungen: Registrierung als gemeinnützige Organisation in einem der aufgeführten Länder, darunter Deutschland, für Deutschland Verein (e. V.), Stiftung und steuerlich begünstigte Gesellschaften wie die gGmbH, Prüfung über Goodstack und Ausschluss von Behörden und staatlichen Einrichtungen, Krankenhäusern und Gesundheitsorganisationen sowie Schulen, Bildungseinrichtungen und Universitäten, mit Ausnahmen für deren gemeinnützige und karitative Zweige.
  • Microsoft: Angebote für Non-Profits (auf Englisch): Stand: Oktober 2026, Microsoft 365 Business Basic kostenlos für bis zu 300 Personen und Business Premium für 5,50 US-Dollar pro Person und Monat bei jährlicher Abrechnung.
  • Microsoft: Berechtigung für Non-Profits: Stand: Oktober 2026, bezuschusste Lizenzen nur für bezahlte Mitarbeitende und unbezahlte Führungskräfte (Vorstand, Vorsitz, leitende Angestellte, Geschäftsführung, leitende Programmverantwortliche), ermäßigte Lizenzen für das gesamte Personal einschließlich der Ehrenamtlichen und keine Angebote für Begünstigte, Spender und Mitglieder.
  • OVHcloud: .de-Domain: Stand: Oktober 2026, eine .de-Domain für 1,06 € inklusive MwSt. im ersten Jahr und 11,98 € inklusive MwSt. bei Verlängerung.
  • STRATO: Domains: Stand: Oktober 2026, eine .de-Domain für 0,05 € im Monat in den ersten 12 Monaten, danach 1 € im Monat, inklusive MwSt.
  • OVHcloud: Webhosting: Stand: Oktober 2026, ein Hosting-Paket mit Domain im ersten Jahr und E-Mail-Adressen ab 1,89 € im Monat inklusive MwSt.

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Tipps sind gut. Trupeo ist einfacher.

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