Ein gemeinnütziger Verein kann Google Workspace nutzen, ohne zu bezahlen: Die Edition Google Workspace for Nonprofits kostet 0 € pro Konto und Monat und gibt Ihnen Adressen unter Ihrer eigenen Domain. Im Gegenzug verlangt Google einen Antrag, den Goodstack prüft, einen Domainnamen und eine Website, die wirklich funktioniert. Und sind die Adressen erst einmal angelegt, bleibt eine Frage offen, die Workspace allein nicht beantwortet: Wie beantworten mehrere Ehrenamtliche dieselben E-Mails, ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen?
Dieser Leitfaden geht den Weg von Anfang bis Ende durch, mit den Wartezeiten, die Google nennt, und den Stellen, an denen Anträge hängen bleiben.
Was Google gemeinnützigen Organisationen tatsächlich gibt
Die kostenlose Edition umfasst laut der deutschen Angebotsseite (Stand: Oktober 2026):
- professionelle E-Mail-Adressen unter der Domain Ihres Vereins,
- Videokonferenzen mit bis zu 150 Teilnehmenden,
- 100 TB Speicher, den sich alle Konten teilen,
- Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen, mit Standardsupport.
Die Dokumentation der Edition nennt außerdem geteilte Ablagen in Google Drive, AppSheet Core und die Gemini-App. Die Obergrenze liegt bei 2.000 Konten, mit einem Detail, das kaum ein Ratgeber erwähnt: Eine neu eingerichtete Organisation kann zunächst höchstens 300 Konten anlegen; für mehr wenden Sie sich über die Admin-Konsole an den Google Workspace-Support. Für einen Verein vor Ort wird keine der beiden Zahlen zum Problem.
Brauchen Sie mehr, verkauft Google seine Bezahlversionen mit Rabatt:
| Edition | Preis pro Konto und Monat | Angegebener Rabatt | Was hinzukommt |
|---|---|---|---|
| Google Workspace for Nonprofits | 0 € | Kostenlos | 150 Teilnehmende, 100 TB gemeinsam |
| Business Standard | 3,40 € bei einjähriger Vertragsdauer, 4,05 € bei monatlicher Abrechnung | 75 % | Aufzeichnung von Besprechungen, 2 TB pro Konto |
| Business Plus | 5,91 € bei einjähriger Vertragsdauer, 7,09 € bei monatlicher Abrechnung | 72 % | 500 Teilnehmende, 5 TB pro Konto, Vault |
| Enterprise | Nicht angegeben | Mindestens 70 % | 1.000 Teilnehmende |
Preise in Euro laut der deutschen Angebotsseite von Google (Stand: Oktober 2026). Ob die Mehrwertsteuer enthalten ist, sagt die Seite nicht. Für die meisten kleinen Vereine reicht die kostenlose Edition. Der erste Grund zu zahlen ist oft die Aufzeichnung von Besprechungen, die in der kostenlosen Edition fehlt: Wenn Sie Ihre Mitgliederversammlung online abhalten und aufzeichnen wollen, prüfen Sie das, bevor Sie sich entscheiden.
Ist Ihr Verein berechtigt?
Google nennt drei allgemeine Bedingungen: den Status einer registrierten gemeinnützigen Organisation in einem der abgedeckten Länder haben und von Goodstack als solche bestätigt sein, die Anforderungen des eigenen Landes erfüllen und die Zusatzbedingungen für Google for Nonprofits akzeptieren.
Für Deutschland führt die Seite drei Formen auf: den eingetragenen Verein (e. V.), die Stiftung und steuerlich begünstigte Gesellschaften wie die gGmbH. Ein Verein wird nach § 55 BGB in das Vereinsregister des Amtsgerichts eingetragen, in dessen Bezirk er seinen Sitz hat. Prüfen Sie vor dem Start die Angaben für Deutschland auf der Seite zu den Voraussetzungen.
Drei Kategorien sind ausgeschlossen:
- Behörden und staatliche Einrichtungen,
- Krankenhäuser und Gesundheitsorganisationen, deren gemeinnützige Zweige und verbundene Stiftungen aber berechtigt sind,
- Schulen, Bildungseinrichtungen und Universitäten, deren karitative Zweige aber berechtigt sind.
Ein Förderverein, der als eigener Verein eingetragen ist, ist keine Schule und deshalb grundsätzlich berechtigt. Die Schule selbst ist es nicht. Den Fall des Fördervereins behandeln wir ausführlicher in eine E-Mail-Adresse für den Verein erstellen.
Halten Sie Ihre Nummern bereit. Google nennt für jedes Land die Kennung, die es erwartet. Für Deutschland hängt sie von der Struktur Ihrer Organisation ab: die Registernummer, die Steuernummer oder die Ordnungsnummer des Finanzamts oder des Amtsgerichts. Die Registernummer steht auf Ihrem Registerauszug, dazu kommt die Bescheinigung der Steuerbefreiung vom Finanzamt. Ist Ihr Verein gerade erst eingetragen worden, warnt Google, dass es einige Zeit dauern kann, bis er in den offiziellen Datenbanken erscheint, die Goodstack nutzt.
Vor dem Antrag: eine Domain und eine funktionierende Website
Google Workspace liefert die Adressen, nicht die Domain. Sie brauchen unserverein.de oder Ähnliches, gekauft bei einem Registrar. Die Preise gehen weit auseinander, vor allem ab dem zweiten Jahr. Stand: Oktober 2026 verlangt OVHcloud für eine .de-Domain 1,06 € inkl. MwSt. im ersten Jahr und 11,98 € inkl. MwSt. pro Jahr bei der Verlängerung, united-domains 5 € im ersten Jahr und ab dem zweiten Jahr 19 € pro Jahr inkl. MwSt. Achten Sie also auf den Verlängerungspreis, nicht auf das Lockangebot. Kaufen Sie die Domain auf den Namen des Vereins, nicht auf den der Kassenwartin: Jede Adresse, die Sie anlegen, hängt an ihr.
Der Schritt, an dem Anträge scheitern, ist die Website. Um Workspace zu aktivieren, prüft Google, ob Ihre Domain zu einer Website führt, die:
- voll funktionsfähig ist und nicht überwiegend aus Platzhalterseiten wie „Demnächst verfügbar“ oder „Im Aufbau“ besteht,
- eindeutig zum eingetragenen Namen Ihres Vereins, einer bekannten Abkürzung oder seinem offiziellen Auftritt passt,
- Angaben wie Ihre Registernummer, eine Postanschrift oder eine klare Beschreibung Ihrer Tätigkeit zeigt.
Viele kleine Vereine haben eine Domain ohne Website oder mit einer Parkseite, die der Registrar dort hinterlassen hat. Wenn das auf Sie zutrifft, bauen Sie zuerst eine einfache, ehrliche Seite: wer Sie sind, was Sie tun, Ihre Registernummer, Ihre Anschrift. Google verlangt keine schöne Website. Google verlangt einen Beleg dafür, dass die Domain Ihnen gehört.
Schritt für Schritt, vom Antrag bis zu den ersten Adressen
- Wählen Sie das Google-Konto, das den Antrag stellt. Nehmen Sie nicht das private Gmail-Konto der oder des Vorsitzenden. Nutzen Sie ein Konto auf den Namen des Vereins, dessen Zugangsdaten und Wiederherstellungsangaben in den Unterlagen des Vereins festgehalten sind: das bestehende, falls es eines gibt, sonst ein neues. Mehr dazu weiter unten.
- Stellen Sie den Antrag bei Google for Nonprofits. Klicken Sie auf „Jetzt starten“ und folgen Sie den Schritten, mit Ihrer Registernummer. Hat Ihr Verein schon ein Konto, führt Google Sie durch die Anfrage auf Zugang, statt ein zweites zu eröffnen.
- Warten Sie auf die Prüfung durch Goodstack. Goodstack prüft die rechtlichen und für das Programm relevanten Angaben Ihres Vereins. Achten Sie auf E-Mails von verifications@mail.goodstack.org, auch im Spam-Ordner. Laut Google werden die meisten Anträge innerhalb von 2 bis 14 Arbeitstagen bearbeitet, die meisten Prüfungen von Goodstack innerhalb von 3 bis 5 Arbeitstagen.
- Aktivieren Sie Google Workspace. Jedes Produkt von Google for Nonprofits muss separat aktiviert werden: Mit der Zusage haben Sie Workspace noch nicht. Dieselbe Zusage öffnet auch Google Ad Grants, YouTube for Nonprofits und Guthaben für die Google Maps Platform, um die es in diesem Leitfaden nicht geht.
- Starten Sie den kostenlosen 14-tägigen Testzeitraum aus Ihrem Konto bei Google for Nonprofits und bestätigen Sie dann Ihre Domain bei Ihrem Registrar, nach der Anleitung von Google.
- Warten Sie auf die Prüfung der Domain. Laut Google dauert sie in der Regel 3 bis 5 Arbeitstage, und Google kann weitere Informationen verlangen, wenn die Verbindung zwischen Ihrem Verein und der Domain nicht klar ist.
- Legen Sie Ihre Funktionsadressen an: Kontakt, Geschäftsstelle, Kasse. Funktionen, nie Personen. Warum, erklärt unser Leitfaden eine E-Mail-Adresse für den Verein erstellen.
Rechnen Sie mit etwa ein bis vier Wochen zwischen dem ersten Antrag und der ersten Adresse, plus der Zeit für eine Website, falls Sie noch keine haben.
Prüfen Sie vor der ersten E-Mail an die Mitglieder die MX-, SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge der neuen Domain mit unserem kostenlosen Zustellbarkeits-Check.
Sie nutzen schon unserverein@gmail.com?
Das ist der häufigste Ausgangspunkt, und Sie müssen nicht bei null anfangen.
Dieses Konto kann den Antrag stellen. Google schreibt nicht vor, welches Konto die Anfrage stellen muss. Wenn der Verein unserverein@gmail.com wirklich in der Hand hat, also mehrere Vorstandsmitglieder hineinkommen und die Wiederherstellungsnummer und -adresse nicht die eines früheren Vorsitzenden sind, nutzen Sie es, statt noch ein Konto zu eröffnen. Andernfalls holen Sie sich zuerst die Kontrolle darüber zurück.
Die alten E-Mails können mit. Sobald kontakt@unserverein.de existiert, kann das Datenimport-Tool in der Admin-Konsole von Google Workspace ein privates Gmail-Konto importieren. Sie müssen dafür als Super Admin angemeldet sein. So behalten Sie den Verlauf mit den Mitgliedern, der Gemeinde und Ihren Partnern.
Die alte Adresse verschwindet nicht. Mitglieder und Partner werden noch monatelang an die gmail.com-Adresse schreiben. Richten Sie in diesem Konto eine automatische Weiterleitung an die neue Adresse ein: Gmail schickt einen Bestätigungslink an die Zieladresse und leitet danach alle neuen Nachrichten weiter, mit Ausnahme von Spam. Lassen Sie die Weiterleitung mindestens eine Saison lang laufen.
Sagen Sie es Ihren Kontakten. Eine Nachricht an die Mitglieder, die neue Adresse auf der Website, auf dem Aufnahmeantrag und in der Signatur aller Ehrenamtlichen. Eine Vorlage genügt:
Die Grenzen, die Sie kennen sollten
Der Speicher ist gemeinsam. Die 100 TB sind eine Summe für den ganzen Verein, kein Kontingent pro Person. Für einen Verein ist das viel, aber es ist ein gemeinsamer Topf.
Keine Aufzeichnung von Besprechungen in der kostenlosen Edition. Sie beginnt bei Business Standard.
Alles hängt am Administratorkonto. Das ist das eigentliche Risiko. Die klassische Geschichte: Der Vorsitzende stellt den Antrag 2026 mit seiner privaten Adresse, zieht 2029 weg, und der neue Vorstand stellt fest, dass niemand mehr in die Admin-Konsole kommt. Legen Sie mindestens zwei Administratoren an, halten Sie fest, wer es ist, und nehmen Sie das in Ihre Checkliste für den Vorstandswechsel auf. Unser Leitfaden zur Übergabe des Postfachs zwischen Ehrenamtlichen beschreibt das Vorgehen.
Eine Ablehnung ist nicht endgültig. War Ihr Verein nicht berechtigt, können Sie einen neuen Antrag stellen, sobald Sie behoben haben, woran es lag, meistens die Website oder die Angaben zum Verein.
Microsoft 365 für gemeinnützige Organisationen: die andere kostenlose Option
Auch Microsoft hat einen kostenlosen Plan. Auf der deutschen Seite mit den Plänen für gemeinnützige Organisationen wird Microsoft 365 Business Basic (Stand: Oktober 2026) „auf Spendenbasis“ angeboten, für bis zu 300 Personen. Der Plan enthält die Web- und Mobilversionen von Word, Excel, PowerPoint und Outlook, eine geschäftliche E-Mail-Adresse unter Ihrer Domain und 1 TB Cloudspeicher pro Person. Die Bezahlpläne kosten 3,03 € pro Person und Monat zzgl. MwSt. für Business Standard und 4,77 € für Business Premium, bei jährlicher Abrechnung; Business Premium bewirbt Microsoft mit 75 % Rabatt.
Drei Bedingungen verändern den Vergleich für einen ehrenamtlich geführten Verein:
- Wer die kostenlosen Lizenzen nutzen darf. Microsoft nennt sie „bezuschusste Lizenzen“ und erlaubt sie laut der Seite zur Berechtigung nur bezahlten Angestellten und unbezahlten Führungskräften. Als ehrenamtliche Führungspositionen zählen dort nur Vorstand, Präsidentinnen und Präsidenten, leitende Angestellte, Geschäftsführung und leitende Programmverantwortliche. Ein rein ehrenamtlicher Verein kann also seinen Vorstand kostenlos ausstatten. Die übrigen Ehrenamtlichen dürfen nur die ermäßigten Angebote nutzen, Mitglieder, Teilnehmende und Spender gar keine Lizenz für gemeinnützige Organisationen.
- Nutzung. Microsoft verlangt, dass mindestens 85 % der zugewiesenen Lizenzen aktiv genutzt werden, sonst droht der Ausschluss von künftigen Zuschüssen.
- Dauer. Die Prüfung der Berechtigung kann bis zu sieben Werktage dauern.
Beide Angebote geben Ihnen kostenlos Adressen unter Ihrer eigenen Domain. Google ist großzügiger bei der Frage, wer eine kostenlose Adresse bekommt. Microsoft passt besser, wenn Ihr Vorstand ohnehin mit Word und Outlook arbeitet und die Personen, die das Postfach lesen, Vorstandsmitglieder sind.
Adressen sind noch keine Art, gemeinsam zu antworten
Workspace gibt jedem Ehrenamtlichen eine eigene Adresse. Die Kontaktadresse bleibt aber ein einziges Postfach, und die ursprüngliche Frage kommt zurück: Wer beantwortet welche E-Mail?
Google hat drei Antworten, und sie leisten Unterschiedliches:
- Die Gmail-Delegierung. Bis zu 1.000 Bevollmächtigte bei einem geschäftlichen Konto, bei üblicher Verwendung 40 gleichzeitig. Jede Person öffnet das Postfach aus ihrem eigenen Konto, ohne das Passwort zu teilen, aber niemand sieht, wer sich um was kümmert. Siehe die Grenzen der Gmail-Delegierung.
- Eine Google-Gruppe als gemeinsamer Posteingang. Die Gruppe ergänzt das Zuweisen einer Unterhaltung, mit einer automatischen E-Mail-Benachrichtigung an die Person, und Status wie „Abgeschlossen“, „Keine weitere Aktion erforderlich“ oder „Duplikat“. Dafür müssen die Moderationsberechtigungen richtig eingestellt sein.
- Der gemeinsam genutzte Posteingang von Gmail. Google führt ihn in Phasen ein, und als unterstützte Editionen nennt Google Business Starter, Business Standard und Business Plus. Die Edition für gemeinnützige Organisationen steht nicht auf dieser Liste (Stand: Oktober 2026).
Keine davon zeigt Ihnen, dass jemand anderes gerade eine Antwort auf dieselbe E-Mail schreibt, und keine lässt Sie eine Notiz fürs Team an der E-Mail hinterlassen. Wir vergleichen diese Möglichkeiten ausführlich in gemeinsames Postfach mit Google Workspace für ein kleines Team.
Wenn mehrere Ehrenamtliche jede Woche antworten
Liest eine einzige Person die Kontaktadresse, reicht die Delegierung, und Sie brauchen nichts weiter.
Antworten zwei oder drei Ehrenamtliche den Mitgliedern, verbindet sich Trupeo mit der Workspace-Adresse, die Sie gerade angelegt haben. Jedes Mitglied des Teams meldet sich mit seinem eigenen Konto an. Bei jeder Konversation steht, wer sich darum kümmert, dazu ein Status: „Zu vergeben“, „In Bearbeitung“, „Erledigt“. Sie hinterlassen Notizen fürs Team und sehen, wenn ein anderer Ehrenamtlicher schon antwortet. Die Adresse bleibt bei Google: Wenn Sie Trupeo nicht mehr nutzen, funktioniert sie weiter.
Geprüfte Vereine und Schulen bekommen 50 % Rabatt: 5 € pro verbundenem Postfach und Monat zzgl. MwSt. für 2 Personen, 10 € ab 3 Personen. Mehr dazu in unserem Angebot für Vereine und auf unserer Preisseite.
Häufige Fragen
Ist Google Workspace für Vereine wirklich kostenlos?
Ja, für berechtigte Organisationen: Die Edition Google Workspace for Nonprofits kostet 0 € pro Konto und Monat. Die Domain bezahlen Sie trotzdem: Eine .de-Domain kostet ab dem zweiten Jahr bei OVHcloud rund 12 €, bei united-domains 19 € pro Jahr inkl. MwSt. (Stand: Oktober 2026). Die höheren Editionen sind kostenpflichtig, mit 70 % bis 75 % Rabatt je nach Edition.
Wer ist für Google for Nonprofits berechtigt?
Organisationen, die in einem von Google abgedeckten Land als gemeinnützig registriert sind, die Anforderungen dieses Landes erfüllen und die Zusatzbedingungen akzeptieren. In Deutschland nennt Google den eingetragenen Verein, die Stiftung und steuerlich begünstigte Gesellschaften wie die gGmbH. Die Prüfung läuft über Goodstack. Ausgeschlossen sind Behörden und staatliche Einrichtungen, Krankenhäuser und Gesundheitsorganisationen sowie Schulen und Universitäten, mit Ausnahmen für ihre gemeinnützigen oder karitativen Zweige.
Brauchen wir eine Website für Google Workspace for Nonprofits?
Ja. Um Workspace zu aktivieren, muss Ihre Domain zu einer funktionierenden Website führen, die zum Namen Ihres Vereins passt und Angaben wie Ihre Registernummer, Ihre Anschrift oder Ihren Zweck zeigt. Eine Seite „Demnächst verfügbar“ reicht nicht.
Wie lange dauert die Prüfung?
Laut Google werden die meisten Anträge innerhalb von 2 bis 14 Arbeitstagen bearbeitet, die Prüfung durch Goodstack eingeschlossen, und die Prüfung der Domain bei der Aktivierung von Workspace dauert in der Regel weitere 3 bis 5 Arbeitstage. Rechnen Sie insgesamt mit etwa ein bis vier Wochen.
Wie viele Ehrenamtliche können eine Adresse bekommen?
Bis zu 2.000 Konten, bei einer neu eingerichteten Organisation zunächst höchstens 300. Für mehr als 300 wenden Sie sich über die Admin-Konsole an den Google Workspace-Support.
Ist Microsoft 365 für Vereine kostenlos?
Für den Vorstand, ja. Stand: Oktober 2026 wird Microsoft 365 Business Basic auf Spendenbasis angeboten, für bis zu 300 Personen, nur mit Web- und Mobil-Apps. Diese kostenlosen, „bezuschussten“ Lizenzen sind bezahlten Angestellten und unbezahlten Führungskräften vorbehalten: Vorstand, Präsidentinnen und Präsidenten, leitende Angestellte. Ein rein ehrenamtlicher Verein kann also seinen Vorstand kostenlos ausstatten. Die übrigen Ehrenamtlichen dürfen nur die ermäßigten Angebote nutzen, Mitglieder, Teilnehmende und Spender gar keine.
Kann man mit Google Workspace ein gemeinsames Postfach betreiben?
Teilweise. Die Gmail-Delegierung gibt mehreren Personen Zugang, eine Google-Gruppe als gemeinsamer Posteingang ergänzt das Zuweisen und einen Status „Abgeschlossen“, und der gemeinsam genutzte Posteingang von Gmail ist nur für die Business-Editionen aufgeführt. Keine dieser Lösungen zeigt Ihnen, dass jemand anderes schon antwortet. Der vollständige Vergleich: gemeinsames Postfach mit Google Workspace für ein kleines Team.
Quellen:
- Google Workspace for Nonprofits, Angebot und Preise: Stand Oktober 2026, die Edition für 0 €, 150 Teilnehmende, 100 TB gemeinsamer Speicher, Business Standard (3,40 € oder 4,05 €, 75 % Rabatt, Aufzeichnung, 2 TB), Business Plus (5,91 € oder 7,09 €, 72 % Rabatt, 500 Teilnehmende, 5 TB, Vault), mindestens 70 % Rabatt auf Enterprise (1.000 Teilnehmende) und die Beschränkung der Preise für Business Standard und Business Plus auf 2.000 Konten.
- Edition Google Workspace for Nonprofits: 100 TB gemeinsamer Speicher, 2.000 Konten, die Grenze von 300 Konten bei neuen Organisationen, geteilte Ablagen, AppSheet Core und die Gemini-App.
- Voraussetzungen für Google for Nonprofits, Deutschland: die drei allgemeinen Bedingungen, die für Deutschland genannten Formen (Verein (e. V.), Stiftung, steuerlich begünstigte Gesellschaften wie die gGmbH), die Prüfung durch Goodstack und die drei ausgeschlossenen Kategorien mit ihren Ausnahmen.
- Registrierungsnummern nach Land: für Deutschland die Registernummer, die Steuernummer oder die Ordnungsnummer des Finanzamts oder des Amtsgerichts, der Registerauszug und die Bescheinigung der Steuerbefreiung vom Finanzamt, und die Verzögerung, bis eine neu registrierte Organisation in den von Goodstack genutzten Datenbanken erscheint.
- § 55 BGB, Zuständigkeit für die Registereintragung: die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht, in dessen Bezirk der Verein seinen Sitz hat.
- Prüfung durch Goodstack: was Goodstack prüft, die Adresse verifications@mail.goodstack.org und die Bearbeitung innerhalb von 3 bis 5 Arbeitstagen.
- Erste Schritte in fünf Schritten: die Schaltfläche „Jetzt starten“, die Anfrage auf Zugang zu einem bestehenden Konto, die Bearbeitung innerhalb von 2 bis 14 Arbeitstagen, die separate Aktivierung jedes Produkts und die vier angebotenen Produkte, Stand Oktober 2026.
- Google Workspace for Nonprofits aktivieren: die Anforderungen an die Website, der kostenlose 14-tägige Testzeitraum, die Bestätigung der Domain und eine Prüfung, die in der Regel 3 bis 5 Arbeitstage dauert, mit möglichen Rückfragen.
- Neuen Antrag einreichen: Eine Organisation, die nicht berechtigt war, kann einen neuen Antrag einreichen.
- Gruppe als gemeinsamen Posteingang verwenden: das Zuweisen, die automatische E-Mail-Benachrichtigung, die Moderationsberechtigungen und die Status „Abgeschlossen“, „Keine weitere Aktion erforderlich“ und „Duplikat“.
- Gemeinsam genutzten Posteingang erstellen: Stand Oktober 2026, die unterstützten Editionen (Business Starter, Business Standard, Business Plus) und die Einführung in Phasen.
- E-Mails delegieren und gemeinsam bearbeiten: bis zu 1.000 Bevollmächtigte bei einem geschäftlichen Konto, bei üblicher Verwendung 40 gleichzeitig.
- Microsoft 365, Pläne für gemeinnützige Organisationen: Stand Oktober 2026, Business Basic auf Spendenbasis für bis zu 300 Personen mit Web- und Mobil-Apps, 1 TB pro Person, Business Standard für 3,03 € und Business Premium für 4,77 € pro Person und Monat zzgl. MwSt. bei jährlicher Abrechnung, die Lizenzen für bezahlte Angestellte und ehrenamtlich tätige Vorstandsmitglieder, die Nutzung durch Angestellte und Ehrenamtliche, der Ausschluss von Teilnehmenden, Mitgliedern und Spendern, die Regel der 85 % aktiven Nutzung und die Prüfung in bis zu sieben Werktagen.
- Microsoft, Berechtigung gemeinnütziger Organisationen: Stand Oktober 2026, bezuschusste Lizenzen nur für bezahlte Angestellte und unbezahlte Führungskräfte, die ehrenamtlichen Führungspositionen (Vorstand, Präsidentinnen und Präsidenten, leitende Angestellte, Geschäftsführung, leitende Programmverantwortliche), die ermäßigten Lizenzen für das gesamte Personal einschließlich Ehrenamtlicher und der Ausschluss von Teilnehmenden, Mitgliedern und Spendern.
- Microsoft 365 für Non-Profits: Stand Oktober 2026, Microsoft 365 Business Premium mit 75 % Rabatt für berechtigte Non-Profits.
- OVHcloud: .de-Domain: Stand Oktober 2026, 1,06 € inkl. MwSt. im ersten Jahr und 11,98 € inkl. MwSt. pro Jahr bei der Verlängerung.
- united-domains: .de-Domain: Stand Oktober 2026, 5 € im ersten Jahr als Aktionspreis und ab dem zweiten Jahr 19 € pro Jahr inkl. 19 % MwSt.
- E-Mails mit dem Datenimport-Tool importieren: der Import aus einem privaten Gmail-Konto über die Admin-Konsole, angemeldet als Super Admin.
- Gmail-Nachrichten automatisch an ein anderes Konto weiterleiten: der Bestätigungslink an die Weiterleitungsadresse und die Weiterleitung aller neuen Nachrichten außer Spam.